Stormwater Treatment

Ecotechnic Regenwasserbehandlung

Umweltfreundliche Aufbereitung

REGENWASSERFILTRATION

Niederschlagswasser von versiegelten Flächen ist häufig mit Schadstoffen belastet. Die Palette reicht von Kohlenwasserstoffen über Straßenabrieb bis hin zu gelösten und in Sedimenten gebundenen Schwermetallen. Hier reicht auch die Sedimentation der partikulär gebundenen Schadstoffe meist nicht aus, um die für eine Versickerung oder direkte Einleitung in eine Vorflut akzeptablen Grenzwerte zu unterschreiten. Denn dazu müssen auch gelöste Stoffe aus dem Niederschlagswasser entfernt werden.  

Abhängig von der Intensität der Nutzung der Verkehrsflächen kann diese Belastung so groß sein, dass eine direkte Versickerung Grundwasser und Boden gefährden würde. Eine Vorbehandlung des Regenwassers kann unumgänglich werden, da bei der Versickerung der Boden- und Gewässerschutz unbedingt beachtet werden muss.  Auch Niederschlagswasser von Metalldächern kann zum Teil hohe Konzentrationen an Metallionen auswaschen. 

Funktionsprinzip

  1. Das Niederschlagswasser von der zu entwässernden Fläche wird am unteren Ende des Schachtes eingeleitet. Durch die Umlenkhilfe wird das Wasser tangential abgelenkt.
  2. Hier findet in einem hydrodynamischen Abscheider aufgrund von turbulenten Sekundärströmungen in einem radialen, laminaren Stömungsregime die Sedimentation von Partikeln insbesondere der Sandfraktion statt.
  3. Diese werden über eine Öffnung im unteren Teil des Reinigungsschachtes in einem Schlammfang unter dem System aufgefangen. Der Schlammfang wird in Intervallen ausgesaugt.
  4. In der Mitte des Reinigungsschachtes befinden sich vier Filterelemente. Mit diesen werden im Aufstromverfahren die Feinstoffe gefiltert und ein Großteil der gelösten Schadstoffe wird ausgefällt und adsorptiv gebunden. Der Filter ist von oben rückspülbar und im Falle einer völligen Verschlämmung leicht austauschbar.
  5. Die Filterelemente sind leicht über die bestehende Schachtöffnung zu entnehmen.
  6. Über den Filterelementen befindet sich das saubere Wasser, es passiert eine Ölabscheidevorrichtung und fließt dann über den Ablauf in die Versickerung oder ein Oberflächengewässer.


 

Zulassungen und Nachweise

  • Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt für die Versickerung Z-84.2-4
  • Geprüft gemäß Trennerlass NRW, auf LANUV Liste
  • Zulassung gemäß bayrischem Wassergesetz für Metalldachabflüsse
  • Unabhängige In-situ Messergebnisse aus verschiedenen Ländern vorhanden
  • Geprüft gemäß NJDEP Protokoll
  • Regenwasserbehandlung mit Ecostorm Plus

    • Reinigung von Straßenablauf mit ecoStorm plus
    • ecoStorm plus zur Reinigung von Regenwasser von Metalldächern

    Zu den Produkten

    SEDIMENTATION

    Die Hydroshark Sedimentationsanlagen entfernen zielsicher die abfiltrierbaren Stoffe (AFS) aus dem Regenabfluss. Damit schützt sie Gewässer und Versickerungsanlagen. 

    Das Wasser wird zunächst in der Mitte des Systems tangential in die Anlage eingeleitet. Dort findet durch den sogenannten Teetasseneffekt die Sedimentation von Feststoffen statt. Diese sinken in den darunter liegenden Schlammfang, der durch Störmungsbrecher hydraulisch vom Behandlungsraum getrennt ist, so dass es bei Starkregen zu keiner Remobilisierung der abgesetzten Partikel kommt. Anschließend fließt das Wasser im Außenring der Anlage gleichmäßig nach oben. 

    Ein Zackenwehr sorgt dafür, dass es zu keinen Kurzschlussströmungen in der Anlage kommt und eine möglichst homogene Strömung vorherrscht. Über das Zackenwehr fließt das Wasser anschließend in den Ablauf. Leichtstoffe wie Öle oder Pollen werden effektiv zurückgehalten, da sie nicht unter der Abscheiderwand durchtauchen können. Es gibt keinen Höhenversatz zwischen Zu- und Ablauf. Das System kann nicht verblocken. 

    Die Anlage kann bei allen Flächen angefangen von Dachflächen bis zu Verkehrsflächen und Industrieflächen eingesetzt werden. Die Reinigungsleistung ist so ausgelegt, dass die Anforderungen von M 153, dem künftigen A 102 und dem Trennerlass NRW sicher eingehalten werden.
     

    Funktionsprinzip

    1. Das Wasser strömt tangential in der Mitte des hydrodynamischen Abscheiders ein.
    2. Feststoffe setzen sich nach unten ab, Schwimmstoffe bleiben an der Wasseroberfläche.
    3. Die Feststoffe werden im Schlammfang gesammelt, der durch Strömungsbrecher und ein Gitterrost hydraulisch vom Behandlungsraum getrennt ist, so dass es zu keiner Remobilisierung kommt.
    4. Das Wasser steigt gleichmäßig an den Seitenwänden auf.
    5. Das gereinigte Wasser wird über ein Zackenwehr in einem Ringraum gesammelt und dann zum Ablauf transportiert. 
    6. Ablauf

     


    Zulassungen und Nachweise

    • Durchgangswert gemäß DWAM 153 D = 0,2 - 0,35 (Feld D25) für anschließbare Flächen gemäß Tabelle, rkrit = r(15,1), hier vereinfachend mit 150 l/(s·ha)
    • Durchgangswert gemäß DWAM 153 D = 0,50 (Feld D24) für anschließbare Flächen gemäß Tabelle, r krit = 45 l/(s·ha)
    • Geprüft im Labor in Anlehnung an die Anforderungen an DWAA 102 mit AFS63 (Rückhalt an AFS63 > 55 % für Flächen der Kategorie 2, >70 % für Flächen der Kategorie 3 
    • Laborprüfung gemäß Trennerlass NRW mit AFS200 nach dem modifizierten DIBt-Verfahren
    • Geprüft gemäß amerikanischem NJDEP Protokoll